Jury prämierte Sieger für ein Innovationsquartier im Wissenschaftspark Kiel

Am 12. Februar 2015 wurden im Wissenschaftszentrum die drei besten Semesterarbeiten von insgesamt zehn Studenten im Ideenwettbewerb für ein Innovationsquartier im Wissenschaftspark ausgezeichnet. Den ersten Platz erhielt Herr Konstantin Doll mit seiner Arbeit, für die ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro vorgesehen ist, der Zweite freute sich über 1.000 Euro und der dritte Sieger gewann 750 Euro.

Zur Entwicklung einer zentral gelegenen Freifläche von rund 20.000 qm wurde zwischen der Wissenschaftspark Kiel GmbH und der Technischen Universität Dresden ein Forschungs- und Entwicklungsvertrag geschlossen. Kernziel des Projektes war die Schaffung eines Innovationsquartiers (IQ), das über vielfältige Nutzungsangebote wie auch hohe architektonische und urbane Qualitäten verfügt. Um den Wissenschaftspark stimmig in das städtische Umfeld einzubinden, sollte im Rahmen der Masterplanerstellung ausgelotet werden, welche potentiellen Nutzungen für die Freiflächen in Frage kommen und wie diese in ein übergeordnetes Gesamtentwicklungskonzept integriert werden können.

Im nächsten Schritt gilt es nun, die Umsetzbarkeit des Masterplans mit den baurechtlichen Gegebenheiten in Einklang zu bringen. „Die Zusammenarbeit mit den hochmotivierten und talentierten Studenten sowie ihrem Professor war eine wichtige Bereicherung für die weitere Entwicklung des Geländes zu einem Innovationsquartier“ resümiert Dirk Cordes, Geschäftsführer der Wissenschaftspark Kiel GmbH.

Die Arbeiten wurden unter der Leitung von Prof. Noennig vom Bürgermeister Peter Todeskino von der Landeshauptstadt Kiel, dem Kanzler Frank Eisoldt von der Christian-Albrechts-Universität, dem Geschäftsführer Werner Kässens von der Kieler Wirtschaftsförderung, der Aufsichtsratsvorsitzenden Katja Günther und der Geschäftsführerin Dr. Inge Schröder von der Wissenschaftszentrum Kiel GmbH sowie den Geschäftsführern Dirk Cordes und Sven Jahnke der Wissenschaftspark Kiel GmbH bewertet.

Die Jury war voll des Lobes für die Ideen, die ein breites Spektrum an Anregungen für die künftige Entwicklung beinhalten. „Alle zehn Vorschläge sind super und zeigen eine große Vielfalt“ sagte Bürgermeister Peter Todeskino. „Ich bin bestrebt, derartige Wettbewerbe zu forcieren, weil der Fundus einfach klasse ist“, so Todeskino weiter. Kanzler Frank Eisoldt ergänzte: „Ich freue mich besonders, dass bei den Ideen auf einen freien Durchgang von der Uni bis zum Wissenschaftspark als verbindendes Element gesetzt wurde.“

Die prämierten Entwürfe sind in den folgenden zwei Wochen im Wissenschaftszentrum ausgestellt.

Die Wissenschaftspark Kiel GmbH hat vor nahezu einem Jahr zum 1. März 2014 das Areal des Wissenschaftsparks von der Preussag Immobilien GmbH übernommen. Das Gelände mit einer Grundstücksfläche von rund 8 Hektar ist bereits mit diversen Gebäuden bebaut, die rund 26.000 qm Büro-, 10.000 qm Hallen- und 3.000 qm Lagerflächen bieten. In der Mitte des Parks befindet sich eine unbebaute Freifläche von rund 20.000 qm.